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PET/CT

Positronen-Emissions-
Tomographie

PET/CT
PET/CT

PET/CT

PET/CT - Methode

Nuklearmedizinisches Verfahren. Die Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie (PET/CT) ist das modernste Diagnoseverfahren in der Onkologie & spürt Krebszellen zuverlässig auf

Die PET ist ein nuklearmedizinisches Verfahren, bei dem in den meisten Fällen die schwach radioaktive traubenzuckerähnliche Substanz F-18-FluorDesoxyGlukose (FDG) verabreicht wird. Traubenzucker (Glukose) wird als Brennstoff von unseren Körperzellen benötigt und reichert sich in vielen Krebszellen vermehrt an, weil diese durch ihr schnelles Wachstum einen deutlich erhöhten Brennstoffbedarf haben. Die PET-Kamera erstellt ein Bild der Zuckerverteilung in unserem Körper: Das gesunde Gewebe nimmt nur wenig Zucker auf, sodass die „Krebszellen“ herausleuchten. Man erkennt sie mit der PET frühzeitig und sicher, kann aber ihre genaue Größe und Position nicht exakt bestimmen. Die Darstellung der gewonnenen Daten erfolgt in Form von Schnittbildern, Ganzkörperdarstellungen und dreidimensionalen Bildern.

Wegen der recht hohen Kosten ist die Methode in Deutschland, anders als im europäischen Ausland und den USA, wo die PET breite Akzeptanz und Anwendung findet, nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten und somit Privatpatienten bzw. Selbstzahlern vorbehalten. Die PET bzw. PET/CT wird ausschließlich beim nicht-kleinzelligen und beim kleinzelligen Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. Die Kostenübernahme muss zur Zeit für jede Untersuchung bei der zuständigen Krankenkasse in einem komplizierten Verfahren beantragt werden.Da eine große Zahl von wissenschaftlichen Studien den hohen Nutzen und ihre Wirtschaftlichkeit belegen und zudem die Strahlenschutzkomission erst kürzlich diese Methode nachdrücklich empfohlen hat, bleibt zu hoffen, das die PET bald allen Patienten in Deutschland zur Verfügung steht.

Weitere Informationen finden Sie auch unter 
PET/CT-Zentrum Hamburg

CT (Computertomographie)

Die CT ist ein etabliertes Röntgenverfahren, mit dem feinst strukturierte Schichtbilder des Körpers mit Hilfe von Röntgenstrahlen erstellt werden. In manchen Fällen ist es notwendig, ein Kontrastmittel zu verabreichen, um aussagekräftigere Bilder zu bekommen. Mit der CT kann man die genaue Größe und Position eines Krankheitsherdes exakt bestimmen, aber häufig nicht frühzeitig und ausreichend sicher zwischen gesundem und Tumorgewebe unterscheiden.

PET / CT

Die PET/CT – das derzeit modernste Diagnoseverfahren in der Onkologie – spürt Krebszellen aufgrund ihres erhöhten Stoffwechsels zuverlässig auf und ermöglicht so eine frühzeitige und präzise Einschätzung der Krankheit.

Die PET/CT ist eine Kombination aus Positronen Emissions Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) in einem Gerät. Sie vereint zwei unterschiedliche bildgebende Verfahren und ermöglicht so die Erstellung eines präzisen Bildes, in dem Körperstruktur und –funktion in einem Bild vereint dargestellt werden. Die exakte Position, Größe, Aktivität und Ausbreitung einer Tumorerkrankung kann so im gesamten Körper bestimmt werden. In einer einzigen Untersuchung unter gleichen Bedingungen können die unterschiedlichen, sich ergänzenden Vorteile beider Verfahren genutzt und zu einem aussagekräftigen Bild und einem präzisen Befund vereint werden. Studien haben gezeigt, dass die Treffsicherheit der Befundung einer PET/CT gegenüber der Einzelerstellung und Befundung von PET und CT deutlich zugenommen hat. Für Sie als Patienten ergibt sich neben der optimalen Diagnostik auch der Vorteil, dass nur ein Untersuchungstermin notwendig ist und sich die Untersuchungszeit gegenüber den Einzeluntersuchungen halbiert.

PET / CT und Strahlentherapie

Für die Strahlentherapie ist die PET/CT eine wichtige Planungshilfe. Durch die Planung der Strahlentherapie anhand der Fusionsdaten der PET/CT können die Zielvolumina noch präziser definiert werden. Die genaue Eingrenzung des Bestrahlungsfeldes ermöglicht eine individuell abgestimmte Therapie und verbessert die Heilungschancen.

Körperbereiche

Entsprechende Methoden werden Ihnen durch Klicken auf den jeweiligen Bereich angezeigt:

Methoden:

Einsatzbereiche

Die allgemein etablierten Indikationen für PET/CT in der Onkologie sind:

  • Malignes Lymphom
  • Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)
  • Solitärer Lungenrundherd
  • Dickdarm- und Mastdarmkrebs (Kolorektales Karzinom)
  • Brustkrebs (Mammakarzinom)
  • Schwarzer Hautkrebs (Malignes Melanom)
  • Kopf-/Halstumore
  • Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) Schilddrüsenkarzinom
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)
  • Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
  • Knochen- und Weichteiltumore

Die allgemein etablierten Indikationen für PET/CT im Bereich der Neurologie und Kardiologie sind:

  • Alzheimer Demenz
  • Myokardvitalität

Eine neue Anwendung für PET/CT mit C-11-Cholin ist das Prostatakarzinom.

Kontrastmittel

Radiopharmaka: Fluor-18-Desoxyglucose (FDG) als fertiges Radiopharmakon wird intravenös injiziert. Die Untersuchung, die am nüchternen Patienten durchgeführt werden muss, beginnt 60 Minuten nach der Injektion. Nebenwirkungen der FDG in der verwendeten Dosierung sind nicht bekannt.

Bei bestimmten Untersuchungen ist es notwendig, ein jodhaltiges Kontrastmittel über eine Vene (intravenös = i.v.) zu verabreichen. Auch bei nicht bekannter Allergie oder Überempfindlichkeit kann es gelegentlich zu allergischen Reaktionen kommen (Juckreiz, Hautrötung, Übelkeit, Erbrechen, Herz-Kreislauf-Probleme, Atemnot). Diese Reaktionen können wir durch bestimmte Medikamente in der Regel gut beherrschen. Bei den modernen Kontrastmitteln, die wir verwenden, sind ernste Nebenwirkungen in Form von Schockzuständen mit Kreislaufstillstand sehr selten. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind bei entsprechender Vorerkrankung die Auslösung eines Nierenversagens oder einer Schilddrüsenüberfunktion.

In der überwiegenden Zahl der Fälle treten Nebenwirkungen bei entsprechenden Vorerkrankungen oder Vorschädigungen auf. Daher wird vor der Kontrastmittelgabe die Notwendigkeit überprüft. Bekannte Vorschädigungen werden ausgeschlossen. Deshalb möchten wir vor einer Kontrastmittelgabe Informationen über die Nierenfunktion („Kreatininwert“) und die Schilddrüsenfunktion („TSH-Wert“) erhalten. Sollte bei Ihnen eine Allergie, z.B. gegen Schmuck oder Nahrungsbestandteile, bestehen oder eine Nieren- oder Schilddrüsenerkrankung, so teilen Sie uns dies bitte vor der Untersuchung mit, damit wir ggf. entsprechende Maßnahmen ergreifen können. Unter Beachtung der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ist die Kontrastmittelgabe eine sichere Methode mit hohem diagnostischem Erkenntnisgewinn.

Diabetiker (zuckerkranke Patienten), die ein metforminhaltiges Medikament (dieses wird in Tablettenform verabreicht) einnehmen, müssen dieses nach Möglichkeit 2 Tage vor der CT-Kontrastmittelgabe absetzen und erst 2 Tage nach der Untersuchung wieder einnehmen. Diese Medikamente können Wechselwirkungen mit dem Kontrastmittel verursachen. Handelsnamen für Metformin sind: Biocos, Diabesin, Diabetase, Espaformin, Glucobon, Glucophage, Mediabet, Meglucon, Mescortin, Met, Metfogamma, Metformin, Siofor, Thiabet.

Geräte

Siemens Biograph 16
Details

Siemens Biograph 16

Diese Methode führen wir in folgenden Standorten durch:

Praxen:

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