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Teilnahme an deutschlandweiter Planvergleichsstudie zur stereotaktischen Behandlung von Bronchialkarzinomen

Juni 2017

Die Radiologische Allianz beteiligte sich an einer vom Universitätsklinikum Münster initiierten Vergleichsstudie, bei der die technikbedingte Variabilität der Bestrahlungsplanung der stereotaktischen Strahlentherapie für das nicht‑kleinzellige Bronchialkarzinom evaluiert wurde.

Dr. Matthias Kretschmer ist Co-Author der in Strahlentherapie und Onkologie veröffentlichen Ergebnisse der Studie. Es konnte gezeigt werden, dass obwohl es deutschlandweit eine große Variation von Behandlungstechniken gibt, die zugrunde gelegten Kriterien der Stereotaxie‑Richtlinie der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie erfüllt werden können. Die stereotaktische Strahlentherapie ist ein klinisch etabliertes, nebenwirkungsarmes Verfahren, bei der in wenigen Behandlungssitzungen hochdosierte Bestrahlungen millimeter-genau appliziert werden. Hierfür stehen der Radiologischen Allianz mit den TrueBeam Systemen dezidierte Linearbeschleuniger an den Standorten Mörkenstraße und im Quartier 21 zur Verfügung. Die Stereotaxie kann z.B. bei Krebs‑Erkrankungen und Metastasen im Bereich der Lunge und Leber sowie des Gehirns und der Neben-Niere als ambulante Methode zum Einsatz kommen.

https://link.springer.com/article/10.1007/s00066-017-1151-8