Becken-
boden-MRT

Becken- boden-MRT
Beckenboden-MRT

Beckenboden-MRT

  • Beckenboden-MRT - Methode

    Die Magnetresonanztomographie (MRT) des Beckenbodens – oder auch Kernspintomographie des Beckenbodens genannt – ist ein radiologisches Untersuchungsverfahren zur Darstellung der Strukturen im Bereich des Beckenbodens mit Hilfe eines Magnetfeldes.

    Die Beckenboden-MRT ist ein sehr präzises diagnostisches Verfahren, dass bei folgenden Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt wird:

    • Verdacht auf Funktionsstörungen des Beckenbodens wie Defäkationsstörungen – Störungen der Stuhlentleerung
    • Verdacht auf Deszensus (Absenkung) von Gebärmutter oder Blase durch muskuläre Schwäche der Beckenbodenmuskulatur
    • Tumore im Bereich des Beckenbodens
    • Fehlbildungen im Bereich des Beckenbodens

    Das Verfahren kommt ganz ohne Röntgenstrahlen aus. Dennoch darf es in Deutschland nur von Radiologen eingesetzt werden.

  • Behandlungsablauf

    Die dynamische Kernspintomographie (MRT) des Beckenbodens ist ein wesentlich schonenderes Verfahren als die Röntgen-Defäkographie (radiologische Untersuchung der Stuhlentleerung). Im Gegensatz zu der konventionellen Defäkographie entfällt die Strahlenexposition.

    Vor der Untersuchung im MRT-Gerät wird der Enddarm des Patienten mit Wasser oder Gel gefüllt. Danach werden Filmsequenzen des Beckens in seitlicher Ansicht aufgenommen. Der Patient wird nun aufgefordert, den Beckenboden so lange zusammenzuziehen und zu pressen, bis gut auswertbare Bilder vor­liegen. Die Bilder erscheinen unmittelbar während der Aufnahme auf dem Bildschirm. Im Anschluß wird der Patient gebeten, seinen Darm zu entleeren. Funktion oder Fehlfunktion des Darms können dabei anatomisch gut erkannt werden.

  • Kontrastmittel

    • Wasser
    • Gel (z.B. Ultraschall-Gel)
  • Kontraindikation

    Die Untersuchung kann nicht durchgeführt werden, wenn Kontraindikationen gegen die Durchführung einer Kernspintomographie oder gegen die Gabe von MR-Kontrastmittel bestehen.

    Kontraindikationen für eine MRT-Untersuchung sind:

    • Herzschrittmacher
    • Cardio-Defibrillator (ICD)
    • Fest implantierte Neurostimulatoren, Insulinpumpen usw.
    • Metallsplitter im Auge
    • Metallsplitter im Körper in der Nähe von Organen, Gefäßen oder Nerven
    • Zahnprothese mit magnetischer Halterung (die meisten sind nicht magnetisch und damit unproblematisch)
    • Bypassgefäße mit magnetischer Halterung (die meisten sind nicht magnetisch und damit unproblematisch)

    Bitte klären Sie mit Ihrem Arzt, ob bei Ihnen Kontraindikationen gegen die Gabe von MR-Kontrastmittel bestehen.

    Eine Nachfrage beim Operateur kann notwendig sein bei:

    • Cochlea-Implantaten
    • Aneurysma-Clips im Kopf

    Problematisch kann die Untersuchung sein bei:

    • Großen Tätowierungen, bei denen die verwendeten Farben Metallpartikel enthalten, die sich in der MRT erwärmen können
    • Einer Schwangerschaft im ersten Drittel. Ein schädigender Effekt der MRT auf den Fötus ist zwar bisher nicht nachgewiesen, dennoch sollte eine Untersuchung nur in Ausnahmefällen und aus wichtigem Grund erfolgen. Auf die Gabe eines Kontrastmittels wird außer in lebensbedrohlichen Situationen und bei unabdingbarer Notwendigkeit der Kontrastmittelgabe während der Schwangerschaft immer verzichtet werden.
    • Patienten, die unter Platzangst leiden. In aller Regel kann diese aber medikamentös so beeinflusst werden, dass eine Untersuchung möglich wird. Anschließend ist allerdings das Führen von Kraftfahrzeugen bzw. die aktive Teilnahme am Straßenverkehr nicht möglich. Sie sollten daher in Begleitung zur Untersuchung erscheinen.

    Keine Hindernisse sind:

    • Gelenkprothesen
    • Gefäß-Stents
    • künstliche Herzklappen
    • Drahtcerclagen (z.B. nach Herz-Operation)

    Bei Kontraindikationen zur MRT kann eventuell auf eine Computertomographie, eine andere Röntgenuntersuchung oder eine Sonographie ausgewichen werden.

  • Vorbereitung

    Für die Untersuchung ist keine besondere Vorbereitung erforderlich.

    Sie können vor der Untersuchung wie gewohnt essen, trinken und ggf. Ihre Medikamente einnehmen.

    Mitzubringende Unterlagen

    • Voruntersuchungen und schriftliche Vorbefunde
  • Diese Methode führen wir in folgenden Standorten durch:

    Privatpraxen:

    Zentrum

    Radiologie am Rathausmarkt
    Radiologie am Rathausmarkt
    Privatpraxis

    Harvestehude

    Radiologie am Rothenbaum
    Radiologie am Rothenbaum
    Privatpraxis

    Praxen:

    Barmbek

    Quartier 21
    Quartier 21
    früher Fuhlsbüttler Str. 141

    Blankenese

    Sülldorfer Kirchenweg 2a
    Sülldorfer Kirchenweg 2a

    Eimsbüttel

    Hohe Weide 17/17b
    Hohe Weide 17/17b

    Reinbek

    St. Adolf-Stift
    St. Adolf-Stift

Hinweise zum Coronavirus

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir sind auch jetzt für Sie da und kommen unserem Versorgungsauftrag nach! Unsere Standorte haben alle für Sie geöffnet, in der Radiologie, der Nuklearmedizin und natürlich auch der Strahlentherapie.

Wir tun alles, um Infektionsketten für Sie und unsere Mitarbeiter zu unterbrechen und Ihnen auch gerade jetzt sicher und problemlos Ihre Untersuchungen und Therapien zu ermöglichen. Daher wundern Sie sich bitte nicht, dass wir unseren Praxisalltag und insbesondere unsere Empfänge und Wartezimmer entsprechend verändert haben. So sind z.B. Zeitschriften aktuell aus Hygienegründen nicht verfügbar. Desinfektionsmittel stehen selbstverständlich für Sie bereit.

Sie haben dennoch Bedenken, einen Termin zu vereinbaren oder wahrzunehmen: Bitte setzen Sie sich dann direkt mit der jeweiligen Praxis in Verbindung, um die Dringlichkeit Ihrer Untersuchung oder Therapie zu besprechen und zu klären, ob diese zum jetzigen Zeitpunkt erfolgen kann bzw. sollte. Die Praxis-Telefonnummer finden Sie, wenn Sie hier Ihre Praxis auswählen (anklicken).

Bleiben Sie gesund!
Ihr Team der Radiologischen Allianz

PS: Da es aktuell zu vermehrten Telefonanfragen kommen kann, nutzen Sie bitte gerade auch jetzt unsere Terminanfrage (anklicken)

Wenn Sie bereits einen Termin in einer unserer Praxen vereinbart haben, so findet dieser auch statt. Sie brauchen daher nicht aktiv bei uns nachzufragen. Wir sind für Sie da.


Bitte beachten Sie:

Wir bitten Sie, aktuell keine Begleitperson zu Untersuchungen mitzubringen, wenn dies für eine Betreuung nicht wirklich notwendig ist.

Sofern vorhanden bringen Sie bitte Ihre eigene Maske zur Untersuchung mit und setzen sie diese vor dem Betreten der Praxisräumlichkeiten auf.

Sollten Sie Symptome mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus oder eine Lungenentzündung zeigen, melden Sie sich bei uns vorab und wir klären, ob Ihre Untersuchung möglich ist, verschoben werden kann oder eine andere Weiterbehandlung nötig ist. Diese Abwägung erfolgt unter Berücksichtigung der Dringlichkeit Ihrer Untersuchung und auch zu Ihrem Wohle.

Wir danken für Ihr Verständnis!

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