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Knochendichte

Knochendichte
Knochendichte

Knochendichtemessung

Die Osteoporose (aus dem Griechischen von „Knochen“ und „Tuffstein“) wird auch als Knochenschwund bezeichnet und ist eine häufige Erkrankung des Knochens im Alter, die ihn für Brüche anfälliger macht. In 95% der Fälle handelt es sich um eine primäre Osteoporose, d.h. um diejenige Osteoporose, die im Gegensatz zur sekundären Osteoporose nicht als Folge einer anderen Erkrankung auftritt. 80 Prozent aller Osteoporosen betreffen postmenopausale Frauen. Die sekundären Osteoporosen (5%) sind selten, wobei hier Erkrankungen, die eine langfristige Behandlung mit Cortison (Glukocorticoide) erfordern, im Vordergrund stehen.

Die Knochendichtemessung mittels der DXA Methode (dual-energy-x-ray-absorptiometrie) ist in der Osteoporose-Diagnostik der Goldstandard und ermöglicht eine Messung der Knochendichte gemäß der Leitlinie des Dachverbandes Osteologie (DVO). Diese sieht Messungen in der Lendenwirbelsäule und an den Hüftköpfen vor.

Die Messungen werden mit einem Gerät der neuen Generation der Firma General Electric (GE Lunar Prodigy) durchgeführt. Die Strahlenexposition ist zu vernachlässigen (76 KV, ca. 4 mAs) und entspricht ca. der natürlichen Strahlenexposition eines Tages.

Die Untersuchung beinhaltet neben der Diagnostik der Knochendichte einen individuellen Befund einschließlich moderner Grafik und eine ausführliche Bewertung.

Als zusätzliche Leistung können wir über eine spezielle Software Messungen durchführen, die den BMI (Body-Mass-Index) bestimmen. Die Erfassung des Fettgehaltes im Körper hilft im Rahmen der Sport- und Ernährungsmedizin.

Die Knochendichtemessung als Leistung der gesetzlichen Krankenkasse kann jetzt nicht nur bei bekannter manifester Osteoporose (mit nachgewiesener Fraktur) durchgeführt werden, sondern auch bei begründetem Osteoporose-Verdacht und der Absicht, eine mittels der DXA-Methode nachgewiesene Osteoporose mit Medikamenten behandeln zu wollen.

Kontraindikation

Die Untersuchung darf nicht durchgeführt werden, wenn

  • eine Schwangerschaft besteht
  • dieselbe Untersuchung unmittelbar zuvor in ausreichender Qualität bereits durchgeführt wurde (z.B. in einer anderen Praxis)
  • die nach der Röntgenverordnung vorgeschriebene rechtfertigende Indikation fehlt, d.h. die Untersuchung die gestellten Fragen des überweisenden Arztes nicht zu beantworten kann.

Körperbereiche

Entsprechende Methoden werden Ihnen durch Klicken auf den jeweiligen Bereich angezeigt:

Gerätetechnik

Luna Prodigy Primo
Details

Luna Prodigy Primo

Kontrastmittel

Eine Kontrastmittelgabe ist nicht notwendig.

Vorbereitung

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