CT-Knochendichtemessung (QCT, CT-Osteodensitometrie)

Die quantitative Computertomographie erlaubt eine überlagerungsfreie Messung des trabekulären Knochens im Wirbelkörper. Der trabekuläre Knochen ist stoffwechselaktiver als der kortikale Knochen. Somit kann die Knochenfestigkeit genauer angegeben werden. Die Strahlenexposition der Untersuchung ist jedoch höher als bei der DXA-Untersuchung.

Im Allgemeinen messen wir störungsfrei den Mineralgehalt mittig in den 2., 3. und 4. Lendenwirbeln mit modernen Multischicht CT-Geräten.

Die errechneten Werte des Kalksalzgehalts in den Knochenbälkchen werden in mg/cm³(Milligramm pro Milliliter) angegeben.

Werte über 120mg/ml werden als normal bezeichnet, bei Werten unter 80mg/ml spricht man von einer Osteoporose, dazwischen ist die Osteopenie definiert(80mg/ml bis 120mg/ml).

Um einzelne Verfahren miteinander vergleichen zu können werden T und Z –Scores verwendet, .d. h. die Abweichung eines Messwertes vom Mittelwert eines 30-jährigen (T) oder altersgleichen (Z) Referenzkollektivs.

Das bedeutet:

  • T Score Kleiner 0  verminderte Knochendichte
  • T Score -1 bis -2,5  Osteopenie
  • T Score größer – 2,5 Osteoporose